Thomas Covenant der Zweifler, nennt er sich selbst, weil er nicht an die Wirklichkeit der Welt glauben kann, in die es ihn verschlagen hat. Er weiß, dass er schwer krank ist und an einem Leiden dahinsiecht, das in zivilisierten Ländern nahezu unbekannt ist: an Lepra, am Aussatz. Er weiß auch, dass ihm ein Unfall widerfuhr, der ihn getötet oder zumindest schwer verletzt haben müsste. Doch stattdessen findet er sich in einem erschreckenden Paralleluniversum wieder und spürt, dass das Unmögliche geschieht: er gesundet.
Donaldsons 1977 erschienenes Erstlingswerk Lord Fouls Fluch (Lord Foul's Bane) wurde zum Überraschungsbestseller (nachdem es siebenundvierzigmal abgelehnt worden war, da der Protagonist zu negativ sei). Es bildete den Auftakt zu den „Chroniken von Thomas Covenant dem Zweifler“. Inspiriert wurde Donaldson zu der Figur seines leprakranken Antihelden durch die Arbeit seines Vaters, der als Arzt in Indien auf die Arbeit mit Leprotikern spezialisiert war und der sich vor allem auch mit den psychischen Konsequenzen dieser Erkrankung auseinandersetzte.